Ich wünsche euch allen hiermit noch ein frohes neues Jahr!
Auf dass es euch gut geht und das Jahr 2013 so wird, wie ihr es euch vorstellt.
Ich hoffe, ihr lest auch weiterhin so fleißig meinen Blog - auch eure Rückmeldungen sind immer willkommen!
Un abrazo fuerte,
eure Anne ;)
Samstag, 12. Januar 2013
Es ist viel passiert…
Wow, im letzten Monat ist echt viel passiert, deshalb wird dieser
Blogeintrag vermutlich extra-lang. Ich hoffe, ihr nehmt euch trotzdem die Zeit
zum Lesen, denn ich kann euch sagen: Langweilig wars mir im letzten Monat nie
;)
Abschlussfeier der 6. Klässler aus La Mansión
Hier in Peru ist es üblich, dass man nach der 6. Klasse, also zum
Abschluss der Primaria (Grundschule), eine Feier veranstaltet. Die 6. Klässler
der Schule in La Mansión, die ich ja seit kurzem in Englisch unterrichtet habe,
haben mich zu ihrer Abschlussfeier eingeladen. Da wurde so eine große Party
geschmissen mit Clown, DJ und großem Festessen, dass der Eintritt 60 Soles
gekostet hat. Das können sich in La Mansión leider nicht alle leisten, und so
kam es, dass von einigen 6ern nur die Eltern und keine Geschwister oder weitere
Angehörige da waren.
Es war jedoch echt eindrucksvoll zu sehen, wie sich meine Schülerinnen
und Schüler für ihren großen Tag schick gemacht haben. Da musste ich mir
natürlich auch was einfallen lassen – deshalb habe ich spontan am Abend vorher
noch ein Kleid gemietet.
| meine 6er ganz schick |
| Ich mit Jacky und Maritza |
Día del Logro
In der Vorweihnachtszeit fand außerdem noch der "Día del Logro" an der Schule statt. Das ist eine Art "Tag der offenen Tür", an dem die Lehrer mit ihren Klassen zeigen, was sie während des Schuljahres gelernt haben (das Schuljahr geht in Peru von März bis Dezember, wir befinden uns momentan also in den Sommerferien). Es waren Eltern, Interessierte und Vertreter der Schulbehörde bzw. der Behörde des Stadtviertels eingeladen.
Jeder Lehrer hat dazu mit seinen Schülern zusammen die Wand vor dem Klassenzimmer mit Plakaten und anderen Unterrichtsmaterialien dekoriert und eine kleine Präsentation vorbereitet. Auch Lara und ich haben dazu Plakate vorbereitet und als dann die Besucher da waren haben zwei Schülerinnen die Plakate vorgestellt und wir haben gemeinsam mit einigen Schülern englische Lieder vorgetragen.
Ein Wiedersehen am anderen Ende der Welt
In der Vorweihnachtszeit fand außerdem noch der "Día del Logro" an der Schule statt. Das ist eine Art "Tag der offenen Tür", an dem die Lehrer mit ihren Klassen zeigen, was sie während des Schuljahres gelernt haben (das Schuljahr geht in Peru von März bis Dezember, wir befinden uns momentan also in den Sommerferien). Es waren Eltern, Interessierte und Vertreter der Schulbehörde bzw. der Behörde des Stadtviertels eingeladen.
Jeder Lehrer hat dazu mit seinen Schülern zusammen die Wand vor dem Klassenzimmer mit Plakaten und anderen Unterrichtsmaterialien dekoriert und eine kleine Präsentation vorbereitet. Auch Lara und ich haben dazu Plakate vorbereitet und als dann die Besucher da waren haben zwei Schülerinnen die Plakate vorgestellt und wir haben gemeinsam mit einigen Schülern englische Lieder vorgetragen.
| unsere Wand :) |
| Día del Logro - Lara und ich mit den 5. Klässlern |
Ein Wiedersehen am anderen Ende der Welt
Am 16.12. war es endlich so weit: Ich habe meine Eltern wiedergesehen
:)
| Willkommen Mama & Papa |
| Warten am Flughafen |
| und dann konnten wir uns endlich wieder in die Arme schließen |
Nach einem gecancelten Flug in Lima konnte ich sie mit ca. 7h
Verspätung endlich wieder in die Arme schließen. Vor uns lagen drei (mehr oder
weniger) gemeinsame Wochen. Zuerst stand eine Woche Arequipa auf dem Programm,
dann sind meine Eltern am 23.12. weiter nach Puno und am 27.12. haben wir uns
in Cusco wiedergesehen.
Meine Eltern wollten natürlich auch sehen, wie mein Alltag hier
aussieht, sprich: Sie wollten meine Arbeitsstellen kennenlernen. Deshalb habe
ich sie einen Tag mit in die Schule Villa Independiente und den Comedor genommen. In der Schule wurden sie richtig festlich
empfangen: Es gab Adobo (ein typisches Gericht aus Arequipa), außerdem hat ein
Lehrer gesungen und ein anderer Gitarre gespielt. Dann sind wir noch durch die
Klassen und die Kinder haben meinen Eltern ganz stolz englische Lieder
vorgesungen.
| Meine Eltern, Lara, ich und Dennys auf der Plaza de Armas in Arequipa |
| Meine Eltern in der Schule mit ihrem Adobo |
| Livemusik - ein Lehrer hat für meine Eltern gesungen |
Danach gings auch schon in den Comedor. Dort konnte ich ganz stolz mit
anhören, wie die Kids, die ich an der Schule in La Mansion unterrichte, ihr
Englisch an meinen Eltern ausprobiert haben. Auch wenn es nicht über „Hello, how are you?” , „What is your name?“ und “Where are you from?” rausging, war
das doch echt schön zu hören.
Weihnachtsstimmung?
Ich laufe im T-Shirt durch das Zentrum, mir ist heiß. Dann betrete ich
die Plaza de Armas und was sehe ich da… einen Weihnachtsbaum?! Ach Mist,
stimmt, bald ist ja Weihnachten!
So ungefähr ging es mir dieses Jahr.
Weihnachten im Sommer, singende und bunt blinkende Lichterketten
überall, Plastikchristbäume, Krippen, Paneton, Chocolatada, Juguetes etc. Okay, für einige war
vermutlich ab den letzten drei Begriffen Schluss – deshalb von vorne.
Traditionell wird hier in Peru an Weihnachten Paneton gegessen. Das ist
eine Art Hefegebäck (gibt es in Italien auch). Dazu trinkt man dann eine heiße
Schokolade.
Chocolatada und Juguetes, das ist etwas, dem ich nach wie vor kritisch
gegenüberstehe. Es ist in Peru üblich, dass Organisationen, Fakultäten von
Universitäten, reiche Familien etc. eine Chocolatada für die „Armen“
veranstalten (das heißt sie bekommen eine heiße Schokolade und ein Stück
Paneton). So wollen sie diesen etwas Weihnachtsstimmung geben und gleichzeitig
eine gute Tat vollbringen um so vor Gott gut dazustehen. Ihr hört schon meine
leichte Ironie. Einige werden sich jetzt fragen, warum: Ist doch besser, sie
machen einmal was und bereiten den Menschen so eine kleine Weihnachtsfreude,
als dass sie nichts machen.
Das ist eine Seite, die andere ist folgende: Sie kümmern sich das Jahr
über null um die unteren Bevölkerungsschichten und ihr Verhalten kann auf
keinen Fall als nachhaltig beschrieben werden und dann tun sie einmal im Jahr
etwas womit das Gewissen wieder für ein Jahr bereinigt ist.
Zu der Chocolatada gehören auch Juguetes (Spielzeuge). So kam es in den
Wochen vor Weihnachten öfters vor, dass sie Kids beladen mit Spielzeugen in den
Comedor kamen. Das Spielzeug ist dann für kurze Zeit interessant und wenn es
wieder neues gibt landet das alte in der Ecke.
Deshalb haben wir uns entschieden, den Kids etwas Sinnvolles zu
schenken. Die Kids in der Schule bekamen je einen Kugelschreiber und im Comedor
einen Löffel. Da kamen dann aber leider auch Fragen, wie „Und was mache ich
damit?“ oder „Und wo sind die Spielzeuge?“. Das darf man den Kindern aber nicht
übel nehmen, denn sie sind es einfach gewohnt, dass sie Spielzeuge bekommen…
Auch an der Schule Villa Independiente gab es eine große Chocolatada, die von einer reichen Familie organisiert wurde. Neben Spielen, Clowns, Paneton und heißer Schokolade gab es natürlich auch hier ein Spielzeug für jedes Kind.
| Reise nach Jerusalem mit den Clowns |
| Papa Noel bringt jedem Kind was... |
Warum ich Sahne im Gesicht hatte und den Wohnzimmerboden mit Konfetti übersät
habe
In der Vorweihnachtszeit fand noch ein weiteres Ereignis statt: Mein
Geburtstag.
Dieser fiel dieses Jahr auf ein eher unglückliches Datum, es sollte
nämlich die Welt untergehen.
Die Reaktionen auf mein Geburtsdatum waren hier total unterschiedlich:
Von mitleidigen Blicken bis hin zu Lachanfällen war alles dabei.
Wie ihr sicherlich selbst schon bemerkt habt, haben sich die Mayas
geirrt und so konnte ich meinen Geburtstag angemessen feiern.
Am selben Tag fand auch im Comedor unsere Weihnachtsfeier statt. Doch
die verlief dann doch etwas anders als geplant. Als wir gerade mit Spielen
anfangen wollten, kamen die Mütter mit einer Torte. Dann wurde mir ein
lauthalses „Happy Birthday“ (was sich hier eher wie „happy verde“ anhört)
gesungen und als ich die Kerze ausgeblasen hatte fand sich mein Gesicht auch
schon in der Torte wieder. Das ist hier Tradition: Das Geburtstagskind bekommt
die Torte ins Gesicht. Ich wusste das zwar, aber ich habe mich trotzdem
erschrocken und vor Schreck durch die Nase eingeatmet, weshalb ich ziemlich
viel Sahne in der Nase hatte :D
| Da war sie noch ganz und ich noch sauber: Ich mit meiner Geburtstagstorte |
| uund rein :D |
| Danach :D |
Danach wurde die Torte unter allen Müttern und Kindern im Comedor
verteilt und danach war es schon so spät, dass wir jedem Kind noch sein
Weihnachtsgeschenk gegeben haben und dann die „Weihnachtsfeier“ auch schon
vorbei war.
Zuhause wartete dann ein weiterer Kuchen, den meine Mama und Lara mir
gebacken haben (Superlecker – DANKE!). Dort habe ich dann noch schön mit meinen
Eltern und meiner Gastfamilie gefeiert und dabei den Wohnzimmerboden mit
Konfetti übersät. Aber seht selbst:
| meine Piñata :) |
Danach gings dann noch ab in Arequipas Nachtleben :)
Weihnachten im Sommer
Mein Weihnachten war dieses Jahr in vieler Hinsicht anders.
Der größte Unterschied war die Temperatur: Weihnachten im peruanischen Sommer.
Heilig Abend haben wir im Haus der Tia (Tante) verbracht. Dort traf
sich die ganze Familie um 20Uhr und sogar der Hund verbreitete
Weihnachtsstimmung, den haben sie nämlich in ein Weihnachtsmannkostüm gesteckt.
Dann gab es Essen und danach haben wir gewichtelt – wobei dies dieses Jahr nach
deutschem Vorbild als „Würfelwichteln“ gespielt wurde. Ich habe letztendlich
mein Geschenk wieder bekommen :D
Um Mitternacht sind dann alle aufs Dach – und da kam die Überraschung:
Überall wurden Raketen und andere Feuerwerkskörper gezündet. Das ist hier
Tradition, aber ich habe mich gefühlt wie an Silvester.
Am 25.12. – dem eigentlichen Weihnachten hier – kam die ganze Familie
zu uns nach Hause. Dort gab es wieder Essen. Das typische Weihnachtsessen in
Peru ist Pavo (Truthahn), davon gab es bei uns nur wenig, mehr Hühnchen und
Lamm, aber hungern musste keiner. Danach haben alle gemeinsam einen Film
geschaut, wobei das eher in allgemeiner Siesta, also allgemeinem Mittagsschlaf
ausartete.
| der Hund im Weihnachtsmannkostüm |
Cusco
Meine Eltern sind über Weihnachten nach Puno an den Titikakasee und wir
haben uns am 27.12. in Cusco wiedergesehen.
| der 12-eckige Stein |
| Die Plaza de Armas in Cusco mit der Kathedrale der Stadt |
| Koricancha |
| Cusco von oben |
| meine Mama und ich vor einer Mauer mit sehr exakt gefertigten Steinen |
Das Highlight war dort natürlich der Besuch von Machu Picchu, einer
sehr gut erhaltenen Ruinenstadt, die von den Inkas im 15. Jahrhundert erbaut
wurde.
| mit dem Zug ging es 2h in Richtung Machu Picchu |
| Aguas Calientes - Ausgangspunkt für alle Besucher des Machu Picchu. Dort sind wir eine Nacht geblieben. |
Wir sind morgens früh los und dann kam erstmal die Enttäuschung: Es war
so neblig, dass man keine 10 Meter weit sehen konnte. Es war dann jedoch wunderschön,
als sich der Nebel langsam hob und so nach und nach die Sicht auf die
Ruinenstadt freigab. Nach einer geführten Tour durch die Stadt, hatten wir dann
noch den restlichen Tag Zeit um Machu Picchu auf eigene Faust zu erkunden.
| als wir am Machu Picchu ankamen war es sehr neblig... |
| ...doch langsam schwebte der Nebel nach oben... |
| ...und enthüllte einen wundervollen Blick auf die Ruinenstadt. |
| der Sonnentempel |
| Sonnenuhr |
Silvester - ein Land sieht gelb
Da wir am 31.12. Machu Picchu besichtigt haben, waren wir tagsüber
nicht in Cusco. Planmäßige Rückkehr war um 22.40Uhr – natürlich haben wir das
nicht geschafft und so sind wir um 23.30Uhr in Cusco angekommen. Nach einem
Sprint ins Hotel, um dort die Rucksäcke abzulegen, haben wir einen weiteren
Sprint in Richtung Plaza de Armas, also dem zentralen Platz, hingelegt. Dort
sind wir 5 Minuten vor Mitternacht angekommen und haben so die letzten Minuten
des Jahres 2012 im Stress verbracht. Jedoch konnten wir das Feuerwerk nach
kurzem Durchatmen dann trotzdem genießen. Was es zu Silvester in Peru noch zu
sagen gibt: Es ist gelb. Alles ist gelb! Die Leute hängen sich gelbe
Blumenketten um den Hals, es wird gelbes Konfetti geschmissen, alles wird in gelb dedoriert, manche tragen
gelbe Hüte, andere gelbe Brillen, andere gelbe Unterwäsche... Hauptsache gelb. Diese
Farbe soll Glück fürs neue Jahr bringen. Ich habe mir einen gelben Hut gekauft
:D
| mein gelber Silvesterhut :D |
Am 2. Januar stand dann leider auch schon der Abschied von meinen Eltern an – ich bin
zurück nach Arequipa und meine Eltern sind nach Lima. Von dort aus ging am 3.1.
ihr Flug zurück nach Deutschland.
Danke Mama & Papa, dass ihr die lange Reise und die vielen
Turbulenzen auf euch genommen habt, um mich zu besuchen!
Ich hatte eine tolle Zeit mit euch..
Ich hab euch sehr lieb!
Ich hab euch sehr lieb!
Samstag, 1. Dezember 2012
Ya tengo mi hijita... (Ich habe schon eine kleine Tochter)
Stellt euch mal ein 18-jähriges Mädchen in Deutschland vor, an was
denkt ihr? Was macht sie in ihrer Freizeit? Wie lebt sie?
Sie ist wohl gerade mit der Schule fertig und beginnt ihr Studium, oder sie macht eine Ausbildung. Den Führerschein hat sie vielleicht auch schon. Und in der Freizeit trifft sie sich mit ihren Freunden. Sie genießt einfach ihr Leben.
So oder so ähnlich werden eure Gedanken wohl gewesen sein.
Dieses Bild eines 18-jährigen Mädchens trifft leider hier in Peru nicht
immer zu. Vor allem in den ärmeren Bevölkerungsschichten ist die Realität
leider oft eine ganz andere.
Soledad war vor etwa 2 ½ Jahren, als sie gerade 16 geworden ist, sehr
verliebt. Sie wollte für immer mit diesem Jungen zusammen sein und ist deshalb
mit ihm von zuhause abgehauen. „Jugendlicher Leichtsinn“, „Dummheit“, etc.,
solche Gedanken kommen jetzt vielleicht einigen von euch. Doch so leicht ist
das alles nicht zu erklären. In den ärmeren Bevölkerungsschichten fehlt es vielen
Jugendlichen, vor allem Mädchen, an Zuneigung und Liebe. Zuhause müssen sie
viel arbeiten und die Eltern geben ihnen selten das Gefühl, dass sie geliebt
werden. Wenn dann ein Junge in ihr Leben tritt, der sie wirklich zu mögen
scheint und ihr die Zuneigung gibt, die sie so vermisst, dann ist sie einfach
glücklich. In den Telenovelas (davon gibt es hier einige) wird ja auch immer
gezeigt, wie zwei sich treffen, sich verlieben und auf rosa Wolken schweben. Da
trifft dann wohl etwas jugendlicher Leichtsinn auf den Wunsch nach Geborgenheit
und das Verlangen, geliebt zu werden. Dazu kommt noch das beschönigte,
realitätsfremde Bild, welches die Medien vermitteln und schon ist es passiert:
Das Mädchen verliebt sich in den vermeintlichen Traummann und das vermeintlich
tolle Leben mit ihm.
Da Sexualität in der ärmeren Bevölkerung Perus noch immer eher ein
Tabuthema ist, wird selten verhütet. Außerdem gibt es viele Menschen, die gegen
Verhütung sind.
Und dann ist es auch schon passiert, aus einem verlieben Schweben auf rosa Wolken wird bitterer Ernst.
Ich habe Soledad gefragt, ob sie zur Schule geht. Ihre Antwort war: „No puedo, ya tengo mi
hijita.“ (Ich kann nicht, ich habe schon eine kleine Tochter.) Sie hat
sich also durch den Traum von einer glücklichen Familie ihre Zukunft verbaut. Sie
kann nichtmehr zur Schule gehen, da sie auf ihre Tochter aufpassen muss. Ihre
Mutter unterstützt sie zwar, aber sie muss viel arbeiten, um ihre Familie
ernähren zu können. Deshalb muss Soledad sich allein um ihr Kind kümmern.
Soledad hat ihr ganzes Leben in Arequipa verbracht, sie hat die Stadt
noch nie verlassen. Das hat mich sehr bewegt. Ich habe mit meinen 18 Jahren
schon viel von der Welt gesehen und bin schon als Kind mit meinen Eltern
gereist. Da wurde mir wieder einmal mehr bewusst, wie dankbar ich für meine
Kindheit und mein Leben sein kann. Wir haben doch alles, was man braucht! Und
trotzdem beschweren wir uns über so viel.
Als dann Deutschland zum Gesprächsthema wurde, hat sich schnell
gezeigt, welches Bild Soledad von Deutschland hat. Es fielen Sätze wie: „Du
hast bestimmt viel Geld, denn in Deutschland sind ja alle Menschen so reich wie
die Millionäre hier in Peru.“ Diesem Vorurteil des reichen Weißen begegne ich
hier oft. Die Kinder fragen mich z.B. häufig, ob ich ihnen einen Haargummi
schenken oder ein Eis kaufen kann. Aber klar, wenn man um die halbe Welt reisen
kann muss man ja auch Geld haben. Außerdem hat die Entwicklungspolitik der
letzten Jahre da leider auch ihren Teil dazu beigetragen. Viele Projekte wurden
ohne jegliche Mitarbeit oder Beteiligung der Menschen vor Ort gestartet und
alles Geld kam aus Deutschland – klar, dass sich so das Bild des reichen
Deutschen oder des reichen Europäers einprägt.
Aber auch andere Sätze über Deutschland sind mir im Gedächtnis
geblieben, einige davon haben mich im ersten Moment sogar zum Schmunzeln
gebracht. Aber woher soll sie das alles denn auch wissen, sie kennt ja nur
Arequipa. Soledad fragte z.B., ob sie, wenn sie nach Deutschland geht, auch
weiß werde. Außerdem fragte sie, ob alle Deutschen blond seien und ob wir denn
alle so groß seien (sie ist knappe 1,50m groß). Dann wollte sie noch wissen,
welche Sprache in Deutschland gesprochen wird und als ich ihr dann einen Satz
auf Deutsch gesagt habe, hat sie mich fast ausgelacht und gemeint, dass sich
das lustig anhört.
Dann hat sie noch etwas gesagt, was mich sehr bewegt hat. Sie meinte,
dass alle Freiwilligen, die aus Deutschland nach Arequipa kommen, zwar groß
seien, aber ihr viel jünger vorkommen als sie selbst.
Und vermutlich hat sie auch Recht. Sie musste auf einmal erwachsen
sein, denn sie stand ja nahezu alleine mit einem Baby da. Der tägliche Kampf um
Essen und Trinken, das lässt einen reifen – man geht nicht einfach an den
Kühlschrank und holt sich, worauf man Lust hat. Nein, man muss hart arbeiten,
um die Familie ernähren zu können, viele Menschen haben hier sogar mehrere
Jobs, um über die Runden zu kommen.
Sie ist wohl gerade mit der Schule fertig und beginnt ihr Studium, oder sie macht eine Ausbildung. Den Führerschein hat sie vielleicht auch schon. Und in der Freizeit trifft sie sich mit ihren Freunden. Sie genießt einfach ihr Leben.
So oder so ähnlich werden eure Gedanken wohl gewesen sein.
Ich möchte euch heute jemanden vorstellen, der mich sehr zum Nachdenken
gebracht hat.
Ihr Name ist Soledad, sie ist 18 Jahre alt und ihre Realität entspricht
ganz und gar nicht den oben genannten Vorstellungen.Und dann ist es auch schon passiert, aus einem verlieben Schweben auf rosa Wolken wird bitterer Ernst.
So war es auch bei Soledad. Nach ca. einem Monat hat der „Traummann“
sie verlassen und sie kehrte nach Hause zurück. Bald musste sie jedoch
feststellen, dass sie schwanger war.
Heute ist Soledad 18 Jahre alt und hat ein kleines Töchterchen. Der
Vater besucht sie zwar ab und zu, kümmert sich aber nicht wirklich um die
Kleine.
Vor einigen Wochen hatte ich ein sehr bewegendes Gespräch mit Soledad.
Hier einige Fragen oder Aussagen, die mir im Gedächtnis geblieben sind:
Ich habe viel über dieses Gespräch nachgedacht und was geblieben ist,
ist vor allem eine tiefe Dankbarkeit für die behütete, sorgenfreie Kindheit und
Jugend, die ich erleben durfte.
Ich möchte hier nicht euer Mitleid für die Menschen in Peru erregen. Im
Gegenteil! Die Menschen in La Mansión freuen sich über die kleinen Dinge im
Leben und sind glücklich, wenn sie das haben, was sie zum Leben brauchen.
Für die bevorstehende Vorweihnachtszeit wünsche ich euch genau das!
Nehmt euch Zeit für die kleinen Dinge im Leben. Wenn euch einfach wieder mal
alles über den Kopf wächst und ihr euch über alles und jeden beschwert, dann
haltet inne und denkt darüber nach, was ihr den alles habt. Und ich finde man
kann echt von Glück reden, wenn man sich nicht jeden Tag Gedanken darüber
machen muss, wie man an die Lebensmittel für den nächsten Tag kommt oder womit
man den Arztbesuch, den das Kind so dringend braucht, bezahlen kann. Ich möchte
hiermit nicht sagen, dass es in Deutschland kein Unglück gibt und ihr kein
Recht darauf habt, unglücklich zu sein oder einfach mal über alles und jeden zu
motzen. Aber wenn man lernt, die kleinen Dinge zu schätzen, geht vieles
einfacher.
Eine schöne Vorweihnachtszeit und viele Grüße aus Arequipa!
P.S. Für mich ist Weihnachten dieses Jahr ganz anders. Es ist eben doch
ein komisches Gefühl, im T-Shirt an Plastikweihnachtsbäumen
vorbeizulaufen. :)
Aber ich habe mir eine Playlist mit Weihnachtsliedern zusammengestellt
und von Lara einen Adventskalender bekommen, da kommt zumindest ein kleines bisschen
Weihnachtsstimmung auf.Freitag, 23. November 2012
Changes in my work :)
Ich habe in dem Eintrag nach Edis Besuch ja schon etwas
angedeutet und jetzt kann ich endlich sagen, dass es druckreif ist :)
Ich darf in La Mansión an der Schule unterrichten!!!
Deshalb hat der Direktor mich gebeten, nur die Klassen 4 und 6 zu unterrichten.
Meine Aufgabe an der Schule besteht neben dem Unterrichten jetzt auch darin, die Lage abzuchecken. Je nachdem wie ich aufgenommen werde und wie ich die Stimmung an der Schule wahrnehme, kann es sein, dass ich ab März, also ab nächstem Schuljahr alle Klassen in La Mansión unterrichte, also ein Freiwilliger an die Schule zurückkehrt. Das wäre super :)
Am letzten Sonntag war ich dann zum Geburtstag der Schule eingeladen (Ja, man feiert hier wirklich fast alles – den Geburtstag des Viertels, der Stadt, des Landes, der Schule, etc. :D). Es war echt schön, die Kinder haben traditionelle Tänze getanzt und hatten wunderschöne Kleidung an – und ich habe es einfach genossen in La Mansión an der Schule sein zu dürfen.
Ich darf in La Mansión an der Schule unterrichten!!!
Viele fragen sich jetzt bestimmt, was das zu bedeuten hat.
Und um euch das alles zu erklären, muss ich etwas weiter ausholen:
Während meiner Schulzeit am Robert-Bosch-Gymnasium in
Langenau (RBG) habe ich mich in der SMV engagiert. Auf diesem Weg habe ich das
Projekt, in dem ich momentan arbeite, kennengelernt. Angefangen hat das Projekt in La Mansión,
damals hatte das RBG eine Schulpartnerschaft mit der Schule in La Mansión und
der Comedor war in die Schule integriert. Jedoch gab es damals Probleme mit dem
Direktor der Schule, weshalb der Comedor aus der Schule ausgegliedert wurde und
letztendlich auch die Schulpartnerschaft zwischen dem RBG und der Schule in La
Mansión gekündigt werden musste. Das hat mich damals sehr traurig gemacht, da die SMV des RBG
- und ich selbst damit natürlich auch - viel Zeit und Mühe in die Partnerschaft
gesteckt hat.
Nun kann ich glücklich sagen, dass wieder eine Annäherung an
die Schule stattfindet. Doch wie kam das?
Seit ca. 3 Monaten ist ein neuer Direktor an der Schule in
La Mansión. Er ist sehr engagiert und wünscht sich, dass das Projekt wieder an
die Schule zurückkehrt. Wir wollen jetzt natürlich nichts überstürzen und erstmal
schauen, wie die Lage an der Schule in La Mansión aussieht. Deshalb werde ich
bis Weihnachten, also bis Ende des Schuljahres (das Schuljahr geht in Peru von
März bis Dezember, Sommerferien sind im Januar und im Februar), einen Tag dort
unterrichten. Jeden Montag unterrichte ich die Klassen 4 und 6 in Englisch.
Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum gerade die Klassen 4
und 6. Und mit der Antwort kommt der etwas kompliziertere Teil: Der ehemalige
Direktor hatte natürlich seine Freunde in der Lehrerschaft und das macht es
nicht gerade einfacher. Da ich nur einen Tag an der Schule bin, wollte ich mit
zwei Klassen anfangen. Eigentlich sollte das die 5. Und 6. Klasse sein. Jedoch
ist der Lehrer der 5. Klasse nicht so begeistert vom Projekt. Im Gegensatz dazu
sind die Lehrerinnen der 4. und der 6. Klasse beide sehr engagiert und möchten,
dass ihre Schüler Englischunterricht bekommen.Deshalb hat der Direktor mich gebeten, nur die Klassen 4 und 6 zu unterrichten.
Meine Aufgabe an der Schule besteht neben dem Unterrichten jetzt auch darin, die Lage abzuchecken. Je nachdem wie ich aufgenommen werde und wie ich die Stimmung an der Schule wahrnehme, kann es sein, dass ich ab März, also ab nächstem Schuljahr alle Klassen in La Mansión unterrichte, also ein Freiwilliger an die Schule zurückkehrt. Das wäre super :)
Am letzten Sonntag war ich dann zum Geburtstag der Schule eingeladen (Ja, man feiert hier wirklich fast alles – den Geburtstag des Viertels, der Stadt, des Landes, der Schule, etc. :D). Es war echt schön, die Kinder haben traditionelle Tänze getanzt und hatten wunderschöne Kleidung an – und ich habe es einfach genossen in La Mansión an der Schule sein zu dürfen.
Donnerstag, 15. November 2012
Am Titicacasee ...
(Dieser Eintrag sollte eigentlich schon letzte Woche kommen, aber mein Magen hat mal wieder rebelliert, deshalb bekommt ihr die Infos etwas später. Aber besser spät als nie ;) )
Dank Feiertag am Donnerstag (1.11.) hatten wir letzte Woche vier Tage
Wochenende – hay que aprovecharlo, das muss man nutzen!
Um es auch wirklich ausgiebig nutzen zu können, haben wir
uns auch noch den Montag freigenommen und dann konnte es auch schon losgehen.
Lara und ich haben uns unseren Gastbruder Dennys geschnappt
und am Donnerstag hieß es dann: Auf nach Puno an den Titicacasee!
Nach sechs Stunden Busfahrt erwartete uns aber gleich der
erste Schock: Es war verdammt kalt und regnete! Zum Glück wurden wir vorgewarnt
und hatten warme Kleidung dabei – also zwei Pullis, dicke Jacke, Schal,
Wollsocken und Handschuhe an, Kapuze auf und los ging die erste Stadterkundung.
Da kamen in mit schon ein bisschen Herbst- bzw. Wintergefühle auf, und das
obwohl wir uns gerade auf den peruanischen Sommer zubewegen :D
| "Nehmt warme Kleidung mit" - diesen Rat bekamen wir zum Glück im Voraus öfter zu hören. |
Ich musste schnell feststellen, dass Puno nicht gerade die
schönste Stadt Perus ist – um ehrlich zu sein, finde ich sie ziemlich einfarbig
und trist. Außerdem gibt es sehr wenig zu sehen, nur die Lage ist perfekt –
eben direkt am Titicacasee. Damit dient Puno als Ausgangspunkt für Touren zu
den Inseln im peruanischen Teil des Sees (Ein Teil des Titicacasees gehört zu
Peru, der andere zu Bolivien.)
Am Freitag hieß es dennoch: Puno erkunden!
Los gings mit der Plaza de Armas und dem Hafen.
![]() |
| Die Plaza de Armas mit der Kathedrale |
| Puno |
Danach haben
wir noch einen Aussichtspunkt erklommen. Auch wenn ich hier in Arequipa schon
etwas an Höhe gewohnt bin, habe ich da doch noch einmal den Unterschied
gespürt: Puno liegt auf stolzen 3.800 m über dem Meeresspiegel.
| Lara, Dennys und ich am Aussichtspunkt |
| von dort oben hatte man eine gute Aussicht über die ganze Stadt |
Und nicht nur die Luft ist in dieser Höhe anders, auch die
Sonne – die hab ich total unterschätzt. Obwohl sie nie richtig stark gescheint
hat, habe ich einen meeeeeega Sonnenbrand bekommen. Wer denkt denn bei all den
Warnungen vor Punos Kälte an Sonnencreme & -mütze?! :o
Nach ein paar Tagen habe ich mich dann richtig schön
geschält und wurde regelmäßig deshalb verarscht (als ob es nicht schon genug
Strafe war, dass mein Gesicht wie verrückt gebrannt hat. :D). Das hat auch
nicht aufgehört, als die Haut dann ab war: Da kamen dann nämlich rote Stellen
darunter zum Vorschein, was mir Kommentare wie „Hast du dich geschlägert?“ oder
„Bist du gegen eine Tür gerannt?“ eingebracht hat :D
Ein halber Tag reicht echt aus, um Puno zu erkunden (ich sage euch doch, dass die Stadt an sich nicht soo sehenswert ist ;) ), deshalb haben wir beschlossen uns mittags auf Prä-Inka-Spuren zu begeben. Es ging 45min im Bus nach Sillustani, dort kann man Grabtürme aus der Prä-Inka-Zeit besichtigen.
Dieser Ort hat etwas mysthisch-beruhigendes aber mir ist es
noch immer ein Rätsel, wie die Grabtürme konstruiert wurden – denn die Steine
sind verdammt schwer. Auf die Frage, warum die Türme die im Laufe der Jahrhunderte
zerstört wurden, nicht repariert werde, antwortete unser Guide: “Weil sie
Tonnen wiegen.”
Am Samstag gings dann auf den See – 2 Tage auf dem
weltweit am höchsten gegelenen schiffbaren See. Wir haben eine 2-Tages-Tour gebucht, um möglichst viel zu
sehen und um 8 Uhr morgens gings dann los.
Unser erster Stopp waren die Islas Flotantes los Uros. Das
sind viele einzelne schwimmende Inseln ca. 45min von Puno entfernt, die mit
einer Art Anker am Boden befestigt sind.
Es ist zwar total schön dort, aber ich muss leider sagen, dass ich mich ziemlich unwohl gefühlt habe. Mir war das ganze dort viel zu touristisch. Tagtäglich verlässt eine Armee von Schiffen den Hafen von Puno in Richtung der Uros. Dort fallen dann auf jeder Insel Touristenmassen ein, die von den Bewohnern fast in ihre Häuser gedrängt werden – man soll ja einen Eindruck vom Leben auf der Insel bekommen. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass das alles nur Show ist.
| ein Inselbewohner erklärte uns, wie die Inseln gebaut werden |
Im Reisefüherer wurde der Besuch treffend als "kurze Stippvisite mit dem Charakter eines Zoobesuchs" beschrieben.
Fazit: Schön aber sehr touristisch.
Nach dieser kurzen Stippvisite (man bleibt auch wirklich nur ca. eine halbe Stunde) ging es ca. 3h im Boot weiter zur Isla Amantani. Dort haben wir auch unsere Nacht verbracht – in einer Familie.
| der Hafen von Amantani |
Nach dem Mittagessen gings zum höchsten Punkt der Insel. Dort
gibt es zwei Opferstätten, Pachamama und Pachatata. Diese werden noch immer
jedes Jahr im Januar genutzt, jedoch heutzutage ohne Tieropfer. Von dort hatte
man einen herrlichen Blick über Insel und See.
| Natur pur |
|
|
| Aufstieg zum Opfertempel Pachatata |
| am Wegrand kann man Artesanias kaufen |
| Angekommen - der Opfertempel Pachatata |
Nach dem Abendessen wurden wir dann in die typische Tracht
der Insel gesteckt und los gings auf ein Fest. Das war vielleicht ein komischer
Anblick – ein Haufen Touris, die in den typischen Klamotten zu typischer Musik im
Kreis tanzen.
| Lara & ich in traditioneller Tracht (und mit Sonnenbrand :D) |
Am nächsten Morgen gings nach dem Frühstück weiter Richtung Taquile, einer weiteren Insel. Nach kurzer Bootfahrt sind wir auch schon angekommen und mussten wieder bis ganz hoch – denn dort ist der zentrale Platz der Insel.
| Im Hintergrund seht ihr die Insel Amantani |
Mercado de Artesanias auf Taquile
|
Nach kurzem Aufenthalt auf Taquile gings dann auch wieder Richtung Festland.
Insgesamt war die Tour echt super. V.a. der Aufenthalt auf
Amantani war das krasse Gegenteil zu meinem Leben in Arequipa. Hier ist es fast
nie ruhig, immer hört man Menschen, Musik und v.a. Verkehrslärm – auf Amantani
herrschte nachts absolute Stille, kein Auto, kein Geschrei, nichts. Man hatte
teilweise echt das Gefühl, dass Zeit keine Rolle spielt – das war echt
entspannend. Aber dort ist das Leben eben auch ganz anders, viel grundlagenorientierter.
Es gibt z.B. keine Autos auf Amantani und auch kein Abwassersystem, nach dem
Klogang schüttet man einfach etwas Wasser nach.
| Warenransport auf Amantani |
Unseren letzten Tag in Puno, den Montag, haben wir dann
genutzt, um den Mercado de Artesanias zu besuchen, einen Markt mit vielen
Produkten aus regionalen Materialien, also z.B. Pullover aus Alpaka- oder
Lamawolle. Dieser Markt ist in Puno echt riesig! Da war es gar kein Problem,
dass nicht alle Stände offen waren – sonst hätte Dennys sich nur zu Tode
gelangweilt :D
| Mercado de Artesanias in Puno |
Wir sind dann zufällig auf eine Prozession gestoßen. Das Wochenende war nämlich auch der Geburtstag der Stadt Puno (was wir erst vor Ort erfahren haben :D) und anlässlich dieser Feier wird jedes Jahr eine Legende nachgespielt. Dieser Legende zufolge soll der erste Inka nämlich aus dem Titicacasee gekommen sein und von dort aus sein Reich gegründet haben.
| Ankunft des Inkas ... |
| ... mit Gefolge |
Danach gings dann im Bus wieder nach Hause & ein sehr schönes, langes Wochenende ging zuende.. :)
| beliebtes Fortbwegungsmittel in Puno: Mototaxi |
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